Hauptursachen

Diabetes, Krebserkrankungen, etc.

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Hauptursache: Arterielle Verschlusskrankheit

Über 80 Prozent der Amputationen treten infolge einer arteriellen Verschlusskrankheit auf.

Eine Amputation ist das chirurgische Abtrennen eines Körperteils (z. B. Gliedmaßen bzw. Gliedmaßenteile, Brustdrüsen, Gebärmutter etc.). Sie werden dabei entweder in einem Gelenk (Exartikulation) oder unter Durchtrennung des Knochens abgenommen.

Eine Amputation ist notwendig, wenn der betroffene Körperteil so schwer erkrankt bzw. verletzt ist, dass entweder seine Erhaltung und Wiederherstellung unmöglich sind, oder von ihm eine Lebensgefahr durch Übergreifen der Erkrankung auf die anschließenden bzw. benachbarten Körperregionen ausgeht.

Die häufigsten Ursachen für Amputationen sind Arterielle Verschlusskrankheiten (insbesondere bei Diabetes mellitus) mit über 80 Prozent. Weitere 20 Prozent der Amputationen werden verursacht durch Krebserkrankungen oder Tumore, Unfälle, Infektionen oder angeborene Fehlbildungen.

Als arterielle Verschlusskrankheit, die häufigste aller Amputationsursachen, bezeichnet die Gefäßerkrankung an den Wänden der Arterien, überwiegend der Becken- und Beinarterien. Bei dieser Krankheit verliert das Bindegewebe in den Wänden derArterien seine Elastizität, wodurch die Blutung behindert ist. Dies kann zur totalen Blockierung bzw. Verstopfung führen. Der Sauerstoffbedarf ist höher als die geringe Blutzufuhr abdecken kann. Ursachen sind Altersfaktoren, Ernährung, Rauchen, Diabetes etc.