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Beinamputation

Empfehlungen für die Phase vor der Amputation

Ihr Arzt wird Sie vor der Amputation über die gewählte Amputationshöhe, den Ablauf der Operation und die ersten Schritte danach aufklären.

Emotionale Reaktion auf die Amputation

Es ist immer schwierig, sich mit dem Gedanken vertraut machen zu müssen, ein Bein zu verlieren. Trotzdem bedeutet der Verlust des Beines nicht das Ende, auch wenn die Amputation eine umfassende Veränderung in Ihrem Leben bedeutet.

Versuchen Sie sich schon frühzeitig mit dem Gedanken auseinander zu setzen und suchen Sie das Gespräch mit Ihren Angehörigen, Ärzten und dem Pflegepersonal. Stellen Sie alle Ihre Fragen und nehmen Sie die Ihnen angebotene Unterstützung an.

Trotzdem ist es normal, nach der Amputation eine emotionale Krise durchzumachen und dabei verschiedene Phasen und Gefühle wie Leugnen, Wut, Depression bis hin zur Akzeptanz zu durchlaufen. Versuchen Sie, über Ihre Gefühle zu reden, Ihre Familie und das medizinische Fachpersonal werden für Sie da sein. Vielen Betroffenen hilft es auch, sich mit anderen Amputierten über Ängste und Herausforderungen des Alltags auszutauschen.

Physiotherapie in der Phase vor der Amputation

Mit einigen gezielten Übungen lassen sich Gleichgewichtssinn und Muskulatur bereits in den Tagen vor der Amputation auf die Zeit danach vorbereiten.

  • Gleichgewichtstraining: Um später besser stehen und gehen zu können, sollte für die Seite, die nicht amputiert wird, wenn möglich das Stehen auf einem Bein – mit und ohne Gehstützen – geübt werden.
  • Krafttraining der Arme: Zur Erhöhung der Armstützkraft als Vorbereitung auf das Gehen mit Gehstützen.
  • Krafttraining des gesunden Beines: Zur Verbesserung der Beinmuskulatur als Vorbereitung auf das Gehen mit Gehstützen.
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Die Angehörigen

Die Rolle der Angehörigen bei einer Amputation Interview mit Magdalena Mitterhuber Für viele bricht zunächst eine Welt zusammen: Wo vorher noch zahlreiche…

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