Unter der Obhut und der Erfahrung von Selbsthilfegruppenleiter Egon Griebel aus Coburg ist im Raum Bayreuth-Kulmbach eine Gruppierung entstanden, die alle betroffenen Amputierten und deren Angehörige einläd, die Tipps und Unterstützung brauchen.
„Niemand sollte sich allein gelassen fühlen, so wie ich damals nach meiner Amputation. Genauso wie ich Hilfe und Unterstützung in der Gruppe von Egon Griebel fand, möchte ich nun in der Region Bayreuth-Kulmbach den Menschen helfen!“ sagt Frank Herold, der stellvertretende Vorsitzende der Gruppierung. Er hatte sein Bein nach einem Arbeitsunfall im Oktober 2000 verloren und lebt heute entspannt mit seinem Handicap. Diese positive Lebenseinstellung möchte er auch mit anderen Betroffenen teilen.
Einen besonderen Service bietet die Gruppe zudem mit dem „Außendienstler“ Peter Tanner. Das engagierte Gruppenmitglied übernimmt jede Woche die Klinikbesuche in Bayreuth. „Wer gerade amputiert wurde, steckt oft in einer tiefen Krise. Wir möchten den Menschen schon im Krankenhaus eine Hand reichen: Wenn da jemand kommt, der „das Gleiche hat wie ich“, dann sieht der Betroffene gleich, dass das Leben weitergeht – und zwar im positiven Sinne!“, ist sich der knieexaputierte Peter Tanner sicher.
Die Selbsthilfegruppe für Arm- und Beinamputierte, Regionalgruppe Bayreuth-Kulmbach, trifft sich regelmäßig.
Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Frank Herold:
SHG Bayern e.V.
Regionalgruppe Bayreuth-Kulmbach
Frank Herold
Friedrichsberg 3
95336 Mainleus
Telefon: 09229 8418
Mobil: 0178 4508541
E-Mail: herfran@t-online.de
Selbsthilfegruppen
99336 Kulmbach