Andreas Kurz – Die Paralympics im Kopf

Vorbereitungen auf die Paralympischen Winterspiele 2018

Es ist das südkoreanische Pyeongchang, Austragungsort der Paralympischen Winterspiele 2018. Andreas Kurz will sich für die “stehenden” Disziplinen Super G und Riesenslalom qualifizieren.

Seien Sie dabei und begleiten Sie Andi auf seinem Weg zum Erfolg!

32 Meilensteine bis Pyeongchang – Interview mit Andreas Kurz

Andi-Kurz-Portrait

 

Insgesamt 32 nationale und internationale Wettkämpfe stehen ihm bevor, um Erfahrungen und natürlich möglichst viele Punkte für die Paralympics-Qualifikation zu sammeln. Seit Oktober arbeitet der Bürokaufmann nur noch an drei Wochentagen, um sich von Donnerstag bis Sonntag unter professionellen Bedingungen auf die Wettkämpfe vorzubereiten. Im folgenden Interview zieht er eine Zwischenbilanz auf dem Weg nach Südkorea.

Herr Kurz, wie ist Ihr bisheriges Fazit zum Training?

„Einige Leistungen waren besser als erwartet, andere wiederum sind noch ausbaufähig. Das erste Rennen der Saison lief viel besser, als es die Trainingszeiten erwarten ließen. Ich wollte auch endlich Weltcup fahren. Leider bin ich bei meinen ersten zwei Weltcup-Rennen ausgefallen und bei den folgenden Rennen nur mit mäßigen Zeiten ins Ziel gekommen. Wirklich gut und ganz neu für mich war mein erstes Abfahrtsrennen in Frankreich, das war eine super Herausforderung.“

Kennen Sie die Strecken und Pisten der noch kommenden Wettkämpfe schon?

„Nein, ab jetzt ist alles Neuland für mich. Die internationale Rennatmosphäre, die Strecken, die Teilnehmer, alles ist unbekannt und spannend. Ich freue mich auf jedes Rennen.“

Wie stark ist die Konkurrenz und welche Hürden gilt es bis zu den Paralympics noch zu nehmen?

„Der Nationalkader ist der höchste in Österreich, danach kommen A-, B- und C-Kader. Als A-Kader- oder B-Kaderläufer kann man sich auch für die Olympiade oder Paralympics qualifizieren, wenn die Ergebnisse und Leistungen passen. Ich bin momentan im B-Kader. Im Skiland Österreich ist die Konkurrenz groß und die Kriterien des Österreichischen Skiverbandes sind streng. International muss ich im kommenden Jahr unbedingt Europacup- und Weltcup-Punkte sammeln.“

Das Training bildet dafür die entscheidende Basis. In welchem Verhältnis trainieren Sie Kraft, Technik und Ausdauer?

„Das Kraft- und Ausdauertraining steht bis zu den ersten Schneetrainings und Rennen im Vordergrund. Wenn ich mit der Mannschaft unterwegs bin, haben wir vormittags immer Skitraining und nachmittags wird viel für Koordination und die Rumpfmuskulatur getan. Ein Skifahrer muss vielseitig trainieren. Koordination, Stabilität, Beinkraft und Ausdauer sollten gut ausgeprägt sein. Darauf habe ich auch meinen neuen Sommerplan ausgelegt und um einen Triathlon ergänzt: Der „Socialman“ ist ein Extremtriathlon für Behindertensportler und Nichtbehindertensportler. Ich absolviere die halbe Radstrecke. Das sind rund 90 Kilometer mit 1.600 Höhenmetern. Ich teile mir die Radstrecke mit einem Skikollegen. Der „Socialman“ findet am 2. Juli 2016 in Österreich statt.“

Haben Sie eine spezielle Prothese mit besonderem Material?

„Ich habe meine Skiprothese mit Oberhülse bereits seit 2008, sie ist sehr robust und lediglich die Schrauben werden regelmäßig nachgezogen. Ich habe vollstes Vertrauen in meine Prothesen. An meiner Skitechnik ist noch einiges zu verbessern. Um schnell zu sein, ist es wichtig, mit Köpfchen und in der passenden Geschwindigkeit zu fahren. Ich trainiere wie ein nichtbehinderter Sportler.”

Herr Kurz, vielen Dank für das Gespräch.

Ergebnisse und Bilder Juli 2016

Andi Kurz 2016 Socialman
Socialman 2016

Juli 2016

Socialman 2016 am Gößl, Gemeinde Grundlsee

Ergebnisse 01. Juli – 03. Juli 2016

Team Socialman
Gesamtleistung Platz 21
Schwimmen Platz 23
Radfahren Platz 19
Laufen Platz 23

Radfahren Andi Kurz

Ergebnisse und Bilder Juni 2016

Andi Kurz Training
Kräfte testen Training

Juni 2016

Andreas ist mit vollem Einsatz beim Training. Mountainbike Fahrten im heimischen Österreich, allein oder in einer großen aktiven Gruppe, dürfen da natürlich nicht fehlen.
Auch beim Krafttest in der Turnhalle zeigt Andreas Kurz welche Fortschritte mit täglichem Training und Leidenschaft erreichbar sind.

Fahrrad Training

Ergebnisse und Bilder März 2016

Obersaxen – Schweiz

EC-Finale vom 16. – 18. März 2016
Super G: 8. Platz
Super-Kombi: 4. Platz
Riesenslalom: 8. Platz

IPCAS Rennen vom 19. – 20. März 2016
Riesenslalom: 3. Platz
Slalom: 4. Platz

Andreas Kurz

Mellau – Österreich

Österreichische Meisterschaften vom
12. – 13. März 2016

Riesentorlauf: 4. Platz
Super-Kombi: 4. Platz
Super G: 7. Platz
Slalom: leider ausgeschieden

Ergebnisse und Bilder Februar 2016

Die Paralympics im Kopf

Februar 2016

Forstau – Österreich
Andreas bereitet sich auf die Salzburger Landesmeisterschaften vor.

Ergebnisse 27. – 28. Februar 2016:
Super G: 1. Platz
Slalom: 2. Platz
Riesentorlauf: 2. Platz

Espot – Spanien

Europacup-Rennen
08. – 09.02.2016 Superkombination: 3. und 2. Platz
10. – 11.02.2016 Riesentorlauf.: leider bei beiden ausgefallen
12. – 13.02.2016 Slalom: leider bei beiden ausgefallen

Ergebnisse und Bilder Januar 2016

Andreas Kurz

Januar 2016

Die Vorbereitungen sind bereits im Gange. Andreas gewährt uns Einblicke in seine Trainingsstunden auf dem Gletscher. In den kommenden Tagen findet das Weltcup-Rennen statt, an dem Andi mit vollem Körpereinsatz teilnimmt.

Slalom
GS Andreas Kurz

Fotograf Knaus (ÖSV)

Kranjska Gora – Slowenien

Leider im Slalom und Riesenslalom ausgefallen.

Fotograf Carloni (sportxall)

Tarvisio – Italien

Slalom: 15. Platz
Riesenslalom: 16. Platz

Die Paralympics im Kopf
Die Paralympics im Kopf

Tignes – Frankreich

Weltcuprennen
27. – 28.01.2016 Abfahrt : zwei Mal Platz 13
29.01.2016 Super G: leider ausgefallen

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