Sitzball wird in Deutschland von etwa 9.000 Aktiven gespielt, der Dachverband ist der DBS (Deutscher Behindertensportverband).
Sitzball ist eine Mischung aus Volleyball und Faustball und wird im Sitzen gespielt.
Dieses Spiel wurde speziell für Beinamputierte entwickelt, es kann aber auch von anderen Behinderten gespielt werden. Beim Sitzball wird Reaktion und Schnelligkeit geschult und es ist ein sehr dynamischer sowie auch schneller Sport.
Der Sinn des Spieles ist es, einen Volleyball über eine 1 m hohe Leine so ins gegnerische Feld zu schlagen oder zu pritschen, dass der Gegner den Ball nicht regelgerecht zurückspielen kann. Das Sitzballfeld ist 10 x 8 m groß und wird in der Mitte durch eine 1 m hohe Leine getrennt.
Eine Mannschaft besteht aus fünf Spielern: zwei Angreifern (den "Schlagleuten") und drei Verteidigern (den "Hinterleuten"). Sitzball ist eigentlich nicht die richtige Bezeichnung für diesen Sport, da man sich durch Rutschen fortbewegt und ständig in Bewegung ist. Der Volleyball darf nur mit der Hand gespielt werden und jeder Fehler ist ein Punkt für die gegnerische Mannschaft. Die Spielzeit beträgt 2 x 7 Minuten, in der Halbzeit tauschen die Spieler das Spielfeld mit der gegnerischen Mannschaft. Gewonnen hat die Mannschaft, die am Ende der Zeit die meisten Treffer "gelandet" hat.
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